Mein Angebot für den Bereich Flucht & Migration


70 Prozent der in Deutschland lebenden Flüchtlinge wurden Zeugen von Gewalt; mehr als die Hälfte hat sie am eigenen Leib erlebt. Dies bleibt nicht ohne Folgen: Fast ein Viertel der Betroffenen leidet unter Traumafolgestörungen.

 

Hier ist es besonders wichtig Sicherheit, Stabilisierung und Selbstbestimmung anzubieten und zu erarbeiten. Diese Grundhaltung betrifft die Betroffenen selbst, aber auch alle, die mit ihnen arbeiten.

Mit einer traumasensiblen Grundhaltung nehmen wir die Situation ganzheitlich in den Blick und suchen nach individuellen und gesamtgesellschaftlichen Lösungsansätzen.

 

Ich möchte die Betroffenen dazu befähigen, ihre stark belastenden Gewalterfahrungen zu bewältigen und sie darin unterstützen, Strategien zu entwickeln, ein erneutes Gewalterleben zu verhindern. Eine traumasensible Grundhaltung berücksichtigt auch, dass Trauma-Dynamiken in Familien, Arbeitszusammenhänge und in die Gesellschaft hineinwirken.

 

Durch den täglichen Umgang mit Trauma und Gewalt können starke Belastungen auch bei Fachpersonal entstehen, die es rechtzeitig wahrzunehmen gilt. Um eine indirekte Traumatisierung zu verhindern, ist es wichtig, Achtsamkeit auf allen Ebenen der Organisation umzusetzen, beispielsweise in der Projektplanung und -steuerung. Dies schafft die Basis für eine langfristig gelingende und positive Zusammenarbeit.

 

Weitere Informationen auch unter Traumafachberatung und Traumapädagogik.